Die 10 goldenen Regeln für Vogelturmbesucher

1. Sie sind Gast in einem Brutgebiet. Respektieren Sie deshalb den Hausfrieden der Vögel.

 

2. Die Vögel bemerken Ihre Ankunft und brauchen etwas Zeit, sich an Ihre Anwesenheit zu gewöhnen. Verhalten Sie sich deshalb möglichst ruhig und unauffällig, dann können Sie auch mehr sehen. Nehmen Sie bitte auch Rücksicht auf die Bewohner des Vogelschutzgebietes und die anderen Turmbesucher.

 

3. Wenn Sie sich nur die Landschaft anschauen wollen, sollten Sie Ihr Fernglas nicht vergessen. Damit sehen Sie nämlich noch mehr.

 

4. Wenn Sie die verschiedenen Vogelarten erkennen wollen, dann bringen Sie einen guten Vogelführer mit. Noch wertvoller ist beispielsweise die Hilfe eines erfahrenen Amateurs, der die Vögel und ihre Stimmen kennt.

 

5. Nehmen Sie bitte Rücksicht auf die anderen Vogelbeobachter und bewegen Sie sich auf dem Turm möglichst wenig. Bewegungen können vor allem die alten Türme in Schwingungen versetzen und die Vogelbeobachtung mit Fernglas oder -rohr erschweren.

 

6. Teilen Sie Ihre Freude darüber, einen Vogel oder ein anderes Tier beobachtet zu haben, mit den anderen Turmbesuchern.

 

7. Ein Turmbesuch empfiehlt sich zu verschiedenen Zeiten. Was Sie jeweils zu sehen bekommen, wechselt mit den Jahren, den Jahreszeiten, den Tagen und auch den Tageszeiten. Die unvergesslichsten Erlebnisse hat man manchmal in der Nacht oder sogar bei Regen.

 

8. Vermerken Sie bitte Ihren Turmbesuch im Gäste- und Beobachtungsbuch. Das erleichtert den Überblick über die Benutzung des Turms und fördert den Vogelschutz.

 

9. Werfen Sie bitte keine Abfälle in die Natur und lassen Sie keine auf dem Turm zurück. Alles, was Sie in die Natur mitnehmen, können Sie sicher auch wieder zurücktragen.

 

10. Parken Sie bitte Ihren Wagen so, dass er niemand anderen behindert. Informieren Sie sich über das Jedermannsrecht und seine Beschränkungen.